FAHRPLAN FÜR ZERO TRUST IM BAYERISCHEN BEHÖRDENNETZ – SCHUTZ VON BAYERNS IT-INFRASTRUKTUR AM PULS DER ZEIT

Pressemitteilung 11.04.2024

 

Der Freistaat Bayern bleibt beim Schutz der IT-Infrastruktur stets am Puls der Zeit! Im Auftrag des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) eine Studie zur Umsetzung einer sogenannten Zero-Trust-Architektur im Bayerischen Behördennetz durchgeführt. Mit dem Projekt wurde erforscht, wie Zero-Trust-Ansätze im Behördennetz etabliert werden können. Bei Zero Trust wird durch ein Prinzip der minimalen Rechte die Resilienz des Netzwerkes deutlich erhöht. Zero Trust bietet so auch für Bayerns Behördennetz robuste Lösungen für die weitere Verbesserung der Netzwerksicherheit. Es wurde ein Fahrplan aufgestellt, wie Zero Trust sukzessiv implementiert werden könnte, um die bestehenden Schutzmechanismen stetig weiter zu entwickeln.

Bayern hat mit dem LSI als erstes Bundesland eine eigenständige IT-Sicherheitsbehörde gegründet. Eine der Kernaufgaben des LSI in Nürnberg mit seinen Außenstellen in Würzburg und Bad Neustadt a.d.Saale ist der Schutz und die Gefahrenabwehr für staatliche IT-Systeme. Als praktisch erfahrene IT-Sicherheitsbehörde berät und unterstützt das LSI als weiteren Schwerpunkt die Kommunen und öffentliche Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Krankenhäuser und kommunale Wasserversorger in allen Fragen zur IT-Sicherheit. Bei regionalen IT-Sicherheitskonferenzen und anlassbezogenen, individuellen Beratungsterminen sensibilisieren die IT-Sicherheitsexperten des LSI hinsichtlich bestehender Risiken der digitalen Welt und helfen bei konkreten Sicherheitsvorfällen. Die Angebote des LSI werden rege in Anspruch genommen.